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Malteser Heidelberg

Wer ist der Mann auf dem Tuch?

26.11.2015

18 Malteser aus Heidelberg und Mannheim wollten das wissen. Sie fuhren deshalb am 21. November 2015 nach Freiburg.

In der Kirche St. Martin war eine originalgetreue Abbildung des Turiner Grabtuches ausgestellt. Das Tuch ist ein 4,40 Meter langes und 1,13 Meter breites Leinentuch mit einem angenähten Saum. Es ist ein kostbares Tuch, in einem aufwändigen Fischgrät-Muster gewebt. Auf dem Tuch sieht man in voller Länge das Abbild eines Mannes in Vorder- und Rückansicht. Aus einer 3D-Betrachtung der Spuren am Tuch wurde als Teil der Ausstellung ein Korpus gefertigt.  
 
„Sehr wahrscheinlich wurde Jesus Christus in diesem Leinen (Turiner Grabtuch) beerdigt.", so der Grabtuch-Experte Giulio Fanti, Professor für mechanisch-thermische Forschung an der Universität Padua/Italien. Er sieht damit frühere Untersuchungen als widerlegt an, die den Leinenstoff ins 13./14. Jahrhundert datieren. Daneben wurden in der ambitionierten - sowohl historisch wie naturwissenschaftlich und spirituell höchst anspruchvollen - Ausstellung weitere Ausstellungsstücke wie die Dornenhaube und die Nägel, die zur damaligen Zeit bei einer Kreuzigung verwendet wurden, gezeigt. Zahlreiche Stelen und Vitrinen ergänzten die Ausstellung.

Mit einem Gottesdienst in St. Martin, einem gemeinsamen Mittagessen mit zahlreichen Maltesern aus den anderen Gliederungen der Diözese, sowie weiteren gemeinsamen Aktionen in Freiburg ging ein schöner und spiritueller Tag am Spätnachmittag zu Ende.

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